Schule und Museum liegen im ländlichen Raum oft weit auseinander. Sich gegenseitig zu erreichen, bleibt manchmal nur ein Wunsch, und das nicht nur wegen eingeschränkt verfügbarer öffentlicher Verkehrsmittel.

Dabei haben Museen viel zu bieten: mit ihren Sammlungen präsentieren sie Zeugnisse der Geschichte und bauen Brücken aus der Vergangenheit in die Gegenwart.

MUSEUM TRIFFT SCHULE geht einen anderen Weg, und das im wahrsten Wortsinn.

Das Museum entwickelt ein spezielles museumspädagogisches Angebot: qualitativ hochwertig und für den Schulalltag passend – oft lernplanorientiert. Damit geht es in die Schule, präsentiert sich z.B. über Roll-ups, Koffer, Vitrinen und Kisten, gefüllt mit Objekten, bei der Museumsarbeit notwendigen Utensilien sowie Anschauungsmateralien zu ausgewählten Themen. Als Auftakt bzw. Einführung in der Schule dient ein einführender Projekttag pro teilnehmender Klasse unter Anleitung eines Museumspädagogen/ einer Museumspädagogin.

Einen Monat lang gehören die Objekte und Materialien der Schule. Dazu stehen sorgfältig ausgearbeitete und vielseitig verwendbare Anleitungen und Verbrauchsmaterialien bereit. Das selbständige Weiterarbeiten der Klassen an den museumsbezogenen Themen über einen Zeitraum von vier Wochen beginnt.

Schulen in die Museen und Museen in die Schulen

Den Abschluss des Projektes stellt der Museumsbesuch dar. In Begleitung des Museumspädagogen/ der Museumspädagogin entdecken die Schülerinnen und Schüler das Museum und erleben und erfahren bereits Kennengelerntes und darüber hinaus viel Neues an dem Ort, der alles bewahrt und für uns präsentiert. Erprobte Resultate und erarbeitete Ergebnisse bringen die Klassen aus der Schule mit ins Museum.

Bei der Suche nach Mitteln und Wegen zur mobilen Erreichbarkeit unterstützt das Museum die Schule.

Schulprojekttag + Projektmonat + Museumsbesuch