Lichtensteiner Stadtmuseum

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Wer und was verbirgt sich hinter den drei Worten Lehrer, Löwenzüchter und Zoodirektor? Was hat Lichtenstein damit zu tun? Welche Verbindung gibt es zum Museum? Und … wie wird man nun Zoodirektor?

Interessante Arbeitsmaterialien sollen an einem Projekttag Lust machen, auf die oben gestellten Fragen Antworten bzw. Lösungen zu finden. Der Lebensweg einer sächsischen Persönlichkeit aus dem 20. Jahrhundert soll aufgespürt werden, mit all seinen zeitgeschichtlichen Bezügen. Auch das Arbeitsumfeld derjenigen Person, der Zoo, soll unter heutigen ethischen und (tier-)moralischen Gesichtspunkten beleuchtet bzw. hinterfragt werden und darüber zum Gespräch einladen. Ergebnisse, Fragen und Antworten sollen in einer »druckfrischen« Zeitung als Sonderausgabe erscheinen. Als Arbeitsgrundlage wird eine Museumskiste, gefüllt mit Hinterlassenschaften des Mannes, vier Wochen zur Verfügung stehen. Danach können sich alle bei einem Besuch im Museum  Lichtenstein von einem Teil seines Lebens persönlich inspirieren lassen. Vor Ort wird auch noch Zeit sein, offene Fragen zu klären sowie Rätselhaftes zu suchen und zu finden.

Kontakt

Museum der Stadt Lichtenstein
Ernst-Thälmann-Str. 29
09350 Lichtenstein

Ansprechpartner:
folgt

Über das Museum

Schneider-Arb-zimmer

Wer sich auf die Spuren der Lichtensteiner Geschichte begeben will, sollte im Stadtmuseum beginnen. Hier taucht der Gast ein in die vergangenen Jahrhunderte und kann Schätze aus dem Alltag der Menschen entdecken, Spuren von Handwerkern finden und edle Möbel wohlhabender Herrschaften bewundern. Der Faden der Dauerausstellung zieht sich von den An­fängen der Stadtgeschichte über die Schönburger Her­ren, Grafen und Fürsten und die kirchliche Entwicklung zur Vielfalt des städtischen Handwerks bis hin zur industriellen Pro­duktion. Spezialthe­men sind die Be­gräbnistraditionen der Innungen mit einer Sammlung von Sargschil­den und die Chenilleher­stellung, ein besonderes Verfahren aus der Textilindustrie.
Dargestellt wird die barocke Stadtanlage Callnberg, die örtli­che Postge­schichte mit dem bekannten Postlaufra­d sowie das Vereins­leben. Jede Stadt ist auf ihre berühmten Persön­lichkeiten stolz. Im Museum wird erinnert an den Bildhauer und Medailleur Martin Götze (1865 – 1928) und an den Löwenzüch­ter und Zoodirektor Prof. Dr. Karl Max Schneider (1887 – 1955).
Sonderausstellungen finden im großen Dachgeschoss statt. Zusätzlich zum Ausstellungsbetrieb wird der Raum für Veranstaltungen genutzt. Der Gast sitzt unter einer beeindruckenden Holzbalkenkonstruktion und genießt eine ausgezeichnete Akustik.

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